Hallo #WOCHENENDER, endlich geht es los, wir kommen!

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Endlich ist der Sommer in Sich. Das Wetter wird stetig besser und die Vorfreude macht sich breit, lang ersehnte Ausflüge und kleine Wochenendtrips zu unternehmen. Jetzt heißt es ab in die Natur, frische Kraft und Energie tanken, und zwar soviel es geht. Genau dafür habe ich meine neuen Wochenender Bücher.

Denn wer kennt das nicht, meistens besucht man doch die Orte, die man bereits kennt und natürlich gut findet. Aber was ist mit all den anderen schönen Plätzen, von denen man noch nicht mal weiß, dass es sie überhaupt gibt? Genau hier kommt unsere neue Reisebuch-Reihe Wochenender, die ich euch heute vorstellen möchte, ins Spiel. Der ein oder andere hat bestimmt schon von ihr gehört oder schon mal reingeschnuppert. Denn hier findet man jede Menge Inspiration, wenn es darum geht neue Lieblingsplätze zu finden.


Seen und Wälder um Hamburg


Erschienen ist das Reisebuch Seen und Wälder um Hamburg Anfang letzten Jahres 2020. Dieser Band bringt die schönsten Badeseen und Wälder rund um Hamburg in einem Buch zusammen und ist somit unser perfekter Begleiter für Ausflüge in die Natur. Hier treffen meine zwei Sehnsuchtsorte aufeinander, Badeseen und Wälder. Das Buche ist in vier Landkarten nach Himmelsrichtungen eingeteilt und somit schön übersichtlich.


Die historische Badeanstalt in der Holsteinischen Schweiz Eutin


Definitiv unsere nächste Anlaufstelle um Hamburg: Die historische Badestelle. Sie liegt in der Holsteinischen Schweiz am Eutiner See circa 102 km von HH-Zentrum entfernt. Die Beischreibung für das Seebad hört sich auf jeden Fall vielversprechend an. Wir sind gespannt!




„Hier vergibt der Bademeister gegen einen Euro Schlüssel für entzückende Umkleidekabinen mit altmodischen verzierten Ablagen in Weiß. Fast fühlt man sich in die Zeit zurückversetzt als Männer und Frauen getrennt voneinander die gegenüberliegenden Seiten des Bades benutzten. Die zwei Badestege sind noch heute nach Geschlecht aufgeteilt. Von den Sprungtürmen wagen Mädchen und Jungen Saltos ins Wasser. Vielleicht der schönste Soundtrack des Sommers: die Mischung aus Teenager-Gekreische, Wasserplatschen, Kinderkichern und einem irgendwo vor sich hindudelden MP3-Player. Ruhe findet man eher auf der Liegewiese nebenan. Das alles bei freiem Eintritt.“



Nordseeküste, komm an die See!


„Über die Gegend, von der hier erzählt wird, lässt sich eines mit Sicherheit sagen: Hier kann der Mensch ganz bei sich sein. Am hellsten Tag und in der tiefschwarzen Nacht. In der unendlichen Weite, die sich hier erfahren lässt, wird der Mensch ganz klein. Eine Wirkung, so stark, dass man sie eher Fernreisen zuschreiben würde. Und das nur eine Autostunde von Hamburg entfernt“.



Strandabschnitt Ording


Um es gleich vorweg zu nehmen, ich war schon lange nicht mehr in St.Peter-Ording. Aber spätestens jetzt, macht sich die Sehnsucht breit, mal wieder die Weite des Meeres zu spüren.

„Der Strand von Ording ist groß. Zwölf Kilometer lang und bis zu zwei Kilometer breit. Die Nordsee ist hier auf weiten Strecken sehr flach und deswegen auch sehr gut für Kinder geeignet. Etwas weiter nördlich, nicht weit vom Übergang Köhlbrand steht dann ein Warnschild: Achtung, ab hier bitte kein Textil. Bis zum äußersten Zipfel der Sandbank ist alles FKK-Strand – oder „Nackthörn“, wie der Strandabschnitt Ording Nord seit der 80er-Jahren genannt wird.“



Das Koog Café


Da läuft einem gleich das Wasser im Mund zusammen. Es geht doch nichts über ein gutes Stück opulente Torte und dazu einen hervorragenden Kaffee.

„Das Koog Café ist eine ehemalige Schmiede, in der bis vor 50 Jahren die Pferde der benachbarten Bauernhöfe beschlagen wurden. Ein Schild an der Wand besagt, dass man Kuchenstücke unter 300 Gramm als Kekse betrachtet. Wer es lieber deftig mag, bestellt sich eine hausgemachte Suppe oder herzhaftes Landbrot. Und schaut dabei auf die Marschlandschaft oder die knisternden Flammen im Kamin.“


Good Times Surfshop und Café-Bar


„Wer auf der Nordsee surfen kann, kann überall surfen – so sagt man es jedenfalls. Denn wer die See vor Sankt Peter meistert, für den ist jedes andere Gewässer eine Badewanne. Um hier zu bestehen, muss man sich intensiv mit dem Wind und den Strömungen beschäftigen. Man muss demütig gegenüber der Naturgewalt sein und den Mut aufbringen, sich trotzdem hineinzustürzen. Für wahre Aficionados ist Surfen nicht nur ein Sport, sondern eine Lebenseinstellung. Deshalb ist der „Good Times Surfshop“ nicht nur ein Geschäft für Boards, sondern auch für Konzertbühnen, Café-Bar und Treffpunkt für alle, die Lust auf eine gute Zeit haben.“



Ostseeküste


„Ja, es ist leicht, sich in die Ostsee zu verlieben. Aber man sollte sich bewusst sein, dass diese eigentümliche Anziehungskraft meist ein Leben lang wirkt und die Sehnsucht nie mehr verschwindet. Also kommt man immer wieder. Für ein Wochenende oder länger. Zu jeder Jahreszeit. Mit lieben Menschen oder allein. Zum Radfahren, Bernstein suchen, Surfen, Baden und Lesen im Strandkorb. Zum Kopf-frei-Pusten und Herunterkommen.“



Hohwachter Hütten


Historische Badehütten. Der Strandabschnitt zwischen Steilküste und Lippe war früher ein sogenannter „herrenloser Strand“ – und hat sich auch deswegen zu einem kleinen Paradies entwickelt. Schon vor über 100 Jahren kamen hier Menschen zusammen, um gemeinsam den Sommer am Meer zu genießen. 1908 entstand die erste kleine Bude, in den Jahren darauf folgten weitere Hüttchen ohne überflüssigen Luxus, genug, um sich umzuziehen, bei Regen Unterschlupf finden, vielleicht auch für ein kleines Bett. So entstand die bis heute einmalige Siedlung an der Ostsee“.



Geschenkewald


„Es ist jedes Mal ein ganz besonderer Anblick, wenn man durch den malerischen GeschenkeWald geht und durch die Bäume zum ersten Mal das Blau der Ostsee glitzert. Die Bäume – Buche, Ahorn, Eiche, Esche – reichen bis direkt an die Küste des Weissenhäuser Strandes, der im Sommer etwas überlaufen ist. Doch in diesem Wald findet man Ruhe. GeschenkeWald heißt er übrigens, weil man Patenschaften für die Bäume verschenken kann. Kleine Hinweisschilder an den Stämmen verraten mal mehr und mal weniger über die einzelnen Paten, deren Geschichte man im Vorbeigehen sofort weiterspinnt“.


Textauszüge aus den jeweiligen Büchern



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