Über Milchzähne, Karies und Co.

karies bei milchzähnen

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Mama, ich brauche eine neue Zahnbürste! Kennt ihr das? Ich kannte das bislang auch noch nicht, aber Zähne putzen ist tatsächlich ein großes Thema bei uns. Luke ist jetzt 3 Jahre alt und er putzt gerne morgens und abends die Zähne, Gott sei Dank! Und nach dem Mittagessen in der Kita auch. Prima! Ich habe mich mal schlau gemacht und nachgeforscht auf was man beim Zähne putzen alles achten muss und ab wann man mit dem Zähne putzen am besten anfängt.. denn Karies bei Milchzähnen wollen wir ganz und gar nicht!

Karies hau ab!

Schon das erste Zähnchen im Mund soll, laut Kinderzahnarzt, geputzt werden. Dafür gibt es kleine Fingerzahnbürsten, die sind ganz weich und mit ihnen kommt man an die kleinen Zähnchen im Mund gut an. Milchzähne haben nämlich eine viel dünnere Zahnschmelzschicht als die festen Zähne und sind daher viel anfälliger für Karies. Und ist der erste Zahn erstmal von Karies betroffen kann er sich schnell auf die übrigen Zähne ausbreiten. Ausserdem haben die Milchzähne eine wichtige Platzhalterfunktion, denn die bleibenden Zähne hangeln sich später an den Milchbackenzähnen hoch. Durch Karies in den Milchzähnen können sich die darunter liegenden Zähne verschieben und später kann dann nur noch eine kieferorthopädische Behandlung helfen.

Schnuller ablecken Tabu

Und was viele Eltern überhaupt nicht wissen: Im Mund eines Babys kommen die Bakterien die Karies verursachen nicht vor. Leider werden sie erst übertragen, wie zum Beispiel durch das ablecken des Schnuller´s zum Reinigen. Auf die Übertragung sollte man auf jeden Fall achten und klar vermeiden. Sicher, es lässt sich irgendwann nicht mehr vermeiden das die Bakterien in den Mund des Kindes kommen, aber je später, umso besser!

Die Zähne der Kinder die permanent an einer Flasche mit Saft oder gesüßten Tee nuckeln sind, wenn die Bakterien die Mundhöhle erreicht haben, besonders gefährdet. Das Karies den Zucker liebt ist klar und durch das ständige umspülen der Zähne mit Zuckerhaltigen Getränken produzieren die Mikroorganismen Säuren, die dann die Zahnsubstanz angreifen kann. Also Achtung bei der Getränke Wahl. Aber langfristig schützt sowieso nur eine konsequente Kariesprophylaxe.

Richtig Zähne putzen

Aber die wichtigste Vorsorge ist die Zähne Putzen, Putzen, Putzen, ab den Durchbruch des ersten Zähnchen´s. Am besten zweimal täglich, morgens und abends. Wichtig ist eine Zahnbürste die dem Alter des Kindes entspricht und die Zähne der allerkleinsten werden mit einer Fingerzahnbürste geputzt. Ob die Zahnpasta mit Fluorid oder ohne Fluorid sein soll, muss jeder selber entscheiden, hier scheiden sich die Geister und Meinungen. Wenn man dem Kind homöopathische Kügelchen gibt, sollte die Zahnpasta ohne Fluorid sein. Wir haben in den ersten Jahren immer eine Zahnpasta ohne Fluorid genommen.

Die KAI Methode

Beim Putzen hat sich die so genannte KAI Methode bewährt. Kauflächen – Außenflächen – Innenflächen. Erst ein Schluck Wasser in den Mund, gründlich umspülen und ausspucken. Zahnpasta auf die Zahnbürste drücken. Nun die Kauflächen oben und unten kräftig bürsten. Nun beiße die Zähne aufeinander und putze die Außenseiten. Fang hinten an, Putz nach vorne und auf der anderen Seite wieder bis nach hinten. Jetzt den Mund weit aufmachen, damit du die Innenseiten der Zähne oben und unten putzen kannst. Ausspülen und fertig!

Noch mehr tolle Ratschläge für das Baby und Kleinkind findest du unter Baby-Walz Beratung.

 

 

– In Kooperation mit Babywalz – 

 

 

 

 

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