Im Spotlight: Das Chocoversum in Hamburg

Chocoversum by Hachez in Hamburg / Lilli & Luke

Vor kurzem haben wir das Chocoversum by Hachez in Hamburg besucht und waren komplett begeistert. Zugegeben kannte ich es noch nicht, dabei gibt es das Chocoversum schon seit 2011 in unserer schönen Hansestadt. Die Ausstellung wurde, auf insgesamt 1.200 qm Ausstellungsfläche, komplett überarbeitet und am 1. März 2016 Neu-Eröffnet. Das Schokolade glücklich macht ist bekannt und noch glücklicher, wenn man sie selbst macht.

 

 

Jeder Besucher wird in etwa 90 Minuten durch das Chocoversum geführt. Dabei gibt es viel zu entdecken. In dem ersten Teil der Führung geht es um die Herkunft der Kakao Bohne und ihr natürlicher Zustand. Mutige durften die rohe Bohne sogar probieren – und ich muss sagen: Gar nicht so übel! Sie schmeckt definitiv anders als man erwartet aber durchaus lecker, in etwa wie eine unreife Nuss, nur etwas glitschiger.

 

 

Im zweiten Step geht es um den Kakao Transport, der Verschiffung sowie der Lagerung der Bohnen. Wichtige Fragen und Antwortern gab es zu den Themen Löhne in den Herkunft Ländern sowie alles Rund um Fair Trade und der Fair Trade-Zertifizierung.

Ursprünglich stammt der Kakao nämlich aus dem Amazonas. Erst nach und nach wurde Kakao dann nach Europa gebracht, wo heiße Schokolade an königlichen Höfen populär wurde. Um den Durst nach heißer Schokolade zu befriedigen, wurden dann Kakaobäume auf Plantagen in Kolonien rund um den Äquator gepflanzt.

Nach dem rösteten der Bohnen werden sie zerkleinert und durch einen leichten Luftstrom von der Schale getrennt. Die Schale eignet sich gut für Aroma Tee aber auf keinen Fall für Schokolade. Den die dunkelbraunen Krümel, die nach der Trennung übrig bleiben, genannt „Nibs“, ist die wichtigste Zutat für Schokolade.

 

Die Schokowerkstatt

 

Der wohl schönste Part der Führung war für Luke die Schokowerkstatt. Hier konnte jeder seine ganz eigene Schokolade kreieren. Nach dem befüllen der Schokoform gab es jede Menge Zutaten zum dekorieren, von süß bis scharf. Ich bin dann allerdings doch liebe bei Gummibärchen und Smarties geblieben. Zum Abkühlen werden die fertigen Tafeln beschriftet und in den Kühlschrank gelegt.

 

 

 

 

Der Melangeur (Mixer)

 

Der Prozess des mixen´s dauert nur 40 Minuten und führt zu einer ersten, Schokoladen ähnlichen Masse. Die Textur ist noch ziemlich körnig und zäh. Der menschliche Gaumen kann sage und schreibe Teilchen in der Größe von vierzehn Tausendstel Millimeter fühlen! Die nächste Maschine zerdrückt die Körner in der Schokolade bis zu einer Größe, die unmerklich für die Sinne ist.

 

 

 

Zum Schluss gibt es natürlich noch einmal die fertige Schokolade zum probieren. Hachez wurde im Jahre 1890 von dem belgischen Chocolaiter Joseph Emil Hachez gegründet. Seit 2012 gehört Hachez zu der Dänischen Confiserie Toms. Obwohl Hachez französisch klingt, ist es ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Bremen. Glücklich, mit Goody Bag und jeder Menge Schokolade im Bauch ging es dann dem Ende zu.

 

 

 

 

 

– Der Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Chocoversum entstanden

 

 

 

 

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